Der Gründer - Heinrich Aumund
AUMUND steht seit mehr als acht Jahrzehnten für technologische Innovationen im Bereich Transport von heißen und abrasiven Fördermaterialien. Auf den internationalen Märkten hat Aumund Maßstäbe gesetzt; die Produkte werden heute in mehr als 100 Länder der Erde geliefert.
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Eigentlich hätte Unternehmensgründer Prof. Dr. Ing. e.h. Heinrich Aumund den elterlichen Hof bei Bremen übernehmen sollen, doch schon früh erlag er der Faszination „Technik“. So schlug er eine akademische Laufbahn ein, studierte Maschinenbau- und Physik und beschäftigte sich mit dem Einsatz von Transportmitteln für den Steinkohle-Bergbau im Ruhrgebiet und am Niederrhein. Bereits 1929 ließ sich Heinrich Aumund seine Entwicklung eines Eisenbahnwagenkippers patentieren.
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Der Gründer – Heinrich Aumund
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Doch Heinrich Aumund verschrieb sich zunächst im Alter von nur 36 Jahren als jüngster ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Danzig der Ausbildung junger Menschen. Parallel zu seinen Aufgaben als Lehrstuhlinhaber wagte Heinrich Aumund, der inzwischen Patentrechte in fast allen Industrieländern der Erde besaß, den Schritt in die Selbstständigkeit. 1922 gründete er mit einem Konstruktions- und Vertriebsbüro die Aumund Fördererbau GmbH in Berlin und legte damit den Grundstein für den Erfolg der heutigen Unternehmensgruppe. Kunden fanden sich nicht mehr nur im Bergbau, Hütten- und Stahlbau, sondern auch in vielen anderen Industriebereichen.
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Günter-Claus Aumund
Die zweite Generation
Im Jahr 1951 übernahm sein Sohn Günter-Claus Aumund das Ingenieurbüro. 1952/1953 siedelte die Aumund Fördererbau GmbH nach Homberg um. Die neuen Büroräume fanden sich an der Hochfeldstraße 154. Doch der Gedanke an eigene Produktionshallen ließ Günther Claus Aumund nicht ruhen. Die fand der junge Firmen-Chef 1955 schließlich in der ehemaligen Landmaschinenfabrik Pötters in Rheinberg-Millingen.
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Günther-Claus AUMUND
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Am 12. November 1955 ersteigerte Günther Claus Aumund mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau in einer Zwangsversteigerung insgesamt fünf Flurstücke. Hier begann dann das immense Wachstum des Unternehmens vom örtlichen Bergbau-Zulieferer zur weltweit operierenden Unternehmensgruppe. Die Produktion im eigenen Werk begann 1956. Dank des stets steigenden Erfolgs mit AUMUND Transporttechniken wurden der Standort, die Produktionskapazitäten und die Serviceleistungen immer weiter ausgebaut.Im Zuge der Bergbaukrise, die bereits Anfang der 60-er Jahre begann, musste die Aumund Fördererbau GmbH Umsatzeinbußen bei seinem Hauptabnehmer Bergbau hinnehmen. Auf der anderen Seite stiegen die Umsatzzahlen in der weltweit zu findenden Zementindustrie, die AUMUND neben dem Bergbau verstärkt belieferte.
Individuelle, technisch ausgereifte Produkte im Bereich der Förder- und Lagertechnik sowie für den Anlagenbau haben dazu beigetragen, Aumund weltweit in hervorragender Stellung - teilweise als Marktführer - zu positionieren. Becherwerke und Plattenbänder aus Konstruktion und Fertigung in Rheinberg sind weltweit anerkannte Individuallösungen.
Die AUMUND Gruppe
Komplettiert wird die AUMUND-Produktpalette durch die Produkte der Tochtergesellschaften SCHADE Lagertechnik GmbH in Herne bzw. der englischen Schwester B&W Mechanical Handling Ltd, Ely. Der Vertrieb der Produkte (darunter auch die der ehemaligen Tochter LOUISE Fördertechnik) wird heute durch die weltweiten Niederlassungen und Büros übernommen. AUMUND ist mit eigenständigen Gesellschaften vertreten in England, Frankreich, Polen, Russland, Brasilien, Hongkong, China, den USA sowie mit nahestehenden Unternehmen in Indien und der Schweiz.
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